Euro-islam Mittwoch, 30.10.2002 |  Drucken

Euro-islam



Predigt eines Pfarrers schrieb:



Sehr geehrte Damen und Herren beim Zentralrat der Muslime,

Ihr Mitglied, Herr Dr. Rüschoff, bat mich Ihnen meine Predigt zum Thema "Christentum und Islam"
zuzuschicken, die in den Medien für starke Kritik gesorgt hat (s.u. und unsere Homepage
www.gospecial.de). Vielleicht kann die Predigt ja, wie Herr Rüschoff meint, einen hilfreichen Dialog
in Gang setzen. Ich habe Ihnen die Predigt als Datei angehängt. Sie wissen am besten, in welchem
Forum sie sinnvollerweise veröffentlicht werden sollte.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Kai S. Scheunemann


Sehr geehrter Herr Scheunemann,
ich habe von Ihrer Predigt und der Reaktion darauf aus dem Internet erfahren und möchte Ihnen hier
kurz meine Meinung dazu mitteilen:
Ich bin deutscher Muslim, Psychiater und Mitglied im Zentralrat der Muslime. Ihre Predigt habe ich
im Wortlaut aúf der Website Ihrer Gemeinde gelesen und kann dazu sagen, daß es nur so geht,
wie Sie es angefangen haben. Die kritischen Fragen, die Sie an uns formuliert haben, stellen wir
uns ja auch selber. Und wenn wir spüren, daß solche Fragen von "außen", also von Nichtmuslimen
gestellt, von dem Streben getragen werden, dem Islam Gerechtigkeit widerfahren zu lassen, können
wir gut damit leben und auch darüber in Dialog treten. Doch zumeist dienen sie doch eher dazu,
daß verzerrte und vorurteilsbelastete Bild unserer Religion zu bestätigen, so daß jede Diskussion
darüber sinnlos ist. Das zeigen ganz deutlich die ablehnenden Reaktionen, die alles ignorieren, was
ihrem Weltbild nicht entspricht.
Ich wünschte mir, daß viele Christen Ihre Haltung des Strebens nach Gerechtigkeit bei gleichzeitig
kritischer Haltung einnehmen könnten. Doch vielleicht ist es noch zu früh und für viele einfach zu
starker Tobak, solche Worte in einem christlichen Gotteshaus zu vernehmen.
Vielleicht schicken Sie Ihre Predigt einmal zum Zentralrat der Muslime (www.islam.de), es gäbe
sicher eine konstruktive und interessante Diskussion auf deren website.
Herzliche Grüße und Mut zum Weitermachen
Dr. Rüschoff



____________________________
Im Halbmondschein
Christentum und Islam

Letztes Wochenende hatte ich großes Familientreffen mit über 50 Scheunemanns aus der ganzen Welt. Manche von Ihnen mögen denken, wie schrecklich, aber es war super. Alle zwei Jahre tun wir es uns so ein Sippentreffen der "Schönen Männer", wie wir auch genannt werden, an - einfach herrlich. Ich sprach mit einem Cousin, der in dem Land als Missionar arbeitet, in dem ich geboren wurde und in dem ich 16 Jahre lebte: Indonesien. Er erzählte mir wie sehr die Christen zur Zeit in Indonesien unter den Moslems leiden. Auf der Insel, von der seine indonesische Frau stammt, werden regelmäßig Kirchen von Moslems verbrannt und Christen zu Tode gequält. So er erzählte er mir von einem Jugendlichen aus der Gemeinde seiner Frau, dessen Arme abgehackt wurden, nur weil er an Jesus glaubte. Und er erzählte mir von noch schlimmeren Gräueltaten, die ich hier gar nicht wiederholen mag. Beim Zuhören merkte ich, wie sich in mir alles zusammenzog und in mir die Frage immer lauter wurde: Haben doch die Recht, die den Islam als gewaltbereite Religion bezeichnen?
Danach sprach ich mit einem anderen Cousin, der auch in Indonesien arbeitet und der mir erklärte, warum viele Moslems Christen hassen. Es liegt auch daran, dass die Christen - vor allem die chinesischen Christen - die Wirtschaft Indonesiens kontrollieren und sehr viel reicher sind, als viele Einheimische. Die Auslöser für die gewaltigen Hassausbrüche der Moslems gegenüber den Christen in Indonesien sind also sehr vielschichtiger. Ausländerhass, Neid und Kampf um die Macht toben sich oft unter dem Deckmantel der Religion aus. Und so ist der erste von vier Schritten, die ich heute für eine bessere Beziehung zwischen Christen und Moslems vorschlagen möchte:

1. Bauen Sie Ihre Vorurteile systematisch ab
Was wissen Sie vom Islam? Mal ehrlich, mache von uns haben doch Ihr Wissen über den Islam nach der Diashow am Anfang dieses GoSpecials verzehnfacht, oder? Nachdem ich in den letzten Wochen einige Bücher zum Thema und auch Teile aus dem Koran gelesen habe merkte ich: obwohl ich in einem moslemischen Land groß geworden bin, wusste ich doch herzlich wenig vom Islam. Und das was ich wusste, war oft von Vorurteilen geprägt. Nehmen wir z.B. das Kopftuch (den Hijab). Ich dachte immer es ist ein Zeichen der Unterdrückung der Frau, bis ich von einer moslemischen Frau las, dass das Kopftuch heute gerade als Zeichen der Befreiung wieder ganz selbstbewusst von Frauen getragen wird: als Befreiung davon, als Lustobjekt gesehen zu werden, und als Befreiung von Diktat des westlichen Modeströmungen. Wenn ich in den Kleiderschrank meiner Frau sehe, ahne ich, was sie meinen.
Oder dass die Beschneidung der Frau keine islamische, sondern eine afrikanische Sitte ist. Oder dass es den Moslems zwar erlaubt ist, bis zu vier Frauen zu haben, aber dass es in diesem Kulturkreis oft soziale Gründe sind, warum Männer mehrere Frauen haben - so sind die Frauen wenigstens wirtschaftlich versorgt. Und im Koran steht ausdrücklich, dass die Männer verpflichtet sind, alle Frauen gleich zu lieben, sonst sollen sie sich auf eine Frau beschränken. Probieren Sie mal vier Frauen gleich zu lieben.
Oder mein Wissen über den Jihad, den heiligen Krieg. Wussten Sie, dass der Koran zwischen drei Formen von Jihad unterscheidet: der große Jihad - das ist der Kampf der einzelnen Moslems gegen die eigenen Sünden und Schwächen. Der mittlere Jihad - der Kampf mit Worten um die besseren Argumente für seinen Glauben. Und der kleine Jihad - der Verteidigungskrieg im Falle eines Angriffs von außen. Und nur im Fall eines Verteidigungskrieges wird den Märtyrern versprochen, dass ihre Seele sofort in den Himmel kommt. Das heißt, die Mörder von New York können gerade nicht als islamische Jihad-Kämpfer gelten und schon gar nicht als Märtyrer. Und ganz nebenbei: Wussten Sie, dass fast ein Drittel der Opfer vom 11. September in New York Moslems waren? Das schlimmste Vorurteil ist also: Viele von uns schließen von den Terroristen auf alle anderen Moslems.

Was können Sie tun, damit es so nicht bleibt? Informieren Sie sich! Vielleicht sind Sie deswegen heute Abend hier - und das ist klasse. Aber lesen Sie doch mal den Koran oder gehen Sie nachher zum Infostand. Informieren Sie sich auf jeden Fall und passen Sie auf, bevor sie zu schnell den Islam verurteilen.

2. Ziehen Sie erst den Balken aus Ihrem Auge, bevor Sie an den Splitter im Auge Ihres moslemischen Nachbarn gehen.
Die Geschichte zwischen Christentum und Islam ist eine Geschichte gescheiterter Beziehungen. Sie ist gekennzeichnet durch Konkurrenz und Konfrontation, Eroberung und Wiedereroberung, Massaker und Blutbäder im Namen der Religion. Gerade beim Lesen von Büchern, die von Moslems geschrieben wurde, wurde mir bewusst, wie tief die Wunden und Verletzungen der islamischen Welt sind, und wie stark sie sich noch heute tagtäglich von uns gedemütigt fühlen. Die Erinnerungen an die Kreuzzüge sind noch verwurzelt und die Demütigung durch den Kolonialismus, sitzt tief. Noch heute fühlen sie sich als Underdogs in einer Welt, die fast ausschließlich von westlichen Ideen gestaltet, von westlicher Technologie und Kultur überschwemmt und von westlichen Machtansprüchen dominiert wird.
"In der modernen Werteskala scheint das Leben eines Moslems eine ganze Menge weniger zu wiegen als das Leben eines Christen oder Juden" schreibt die Schriftstellerin Rana Kabbani. Und hat sie nicht Recht, wenn man die Zahl der Opfer unter den Palästinensern und der Israelis vergleicht. Oder die Zahl der am 11.9. umgekommen mit den Opfern in Afghanistan? Oder wenn man sieht, wie lange der Westen zugeschaut hat, wie Moslems in Bosnien und Kosovo vertrieben, interniert, vergewaltigt und massenhaft getötet wurden, bevor sie eingriffen. Ein Moslem versteht das nicht - und sein Hass gegenüber den so übermächtig empfundenen Westen wächst täglich. Und viele Moslems werfen den Westen mit dem Christentum in einen Topf und differenzieren hier nicht.
Was können wir tun? Demütiger werden. "Lasst uns erst mal den Balken in unserem Auge rausreißen, bevor wir uns an den Splitter im Auge der Moslems machen", würde Jesus sagen.

3. Suchen Sie das persönliche Gespräch mit moslemischen Nachbarn und Arbeitskollegen
Ein Jahr nach den Terroranschlägen in New York ist der Dialog mit den Muslimen in Deutschland auf dem selben Stand wie zuvor, sagt der Vorsitzende des Interkulturellen Rates in Deutschland. Verrückt oder? Irgendwie kommen wir im Interreligiösen Dialog nicht vom Fleck.
Na klar: Wenn wir als Christen zunächst mal mit einem Moslem über die Gottheit Jesu oder die Trinität sprechen wollen, kommen wir nicht weit. Über diese Fragen streiten sich Moslems und Christen seit über 1000 Jahren - und sind zu keinem Schluss gekommen. Für den Koran ist Jesus Christus zwar ein begnadeter Mensch und ein sehr hoch geachteter Prophet, aber eben nicht Gottes Sohn. Der Islam leugnet den Kern des christlichen Glaubens - dass Gott in Jesus Christus zu uns gekommen ist und am Kreuz unsere Sünden auf sich genommen hat, damit wir Kinder Gottes werden. Moslems sehen sich als Diener Gottes, nie als Kinder Gottes und ihre Beziehung zu diesem Gott ist sehr viel mehr von Ehrfurcht vor dem Erhabenen als von Liebe zum Vater geprägt. In diesem Punkten widersprechen sich beide Religionen total.
Daher schlagen Religionswissenschaftler einen anderen Weg vor: lasst uns nicht über theologische Unterschiede reden, sondern über unsere Gemeinsamkeiten. Wir leben in ein und der selben Welt, in ein und demselben immer kleiner werdenden Boot. Wir können nicht mehr nebeneinander her leben. Wir können nur zusammen die riesigen Probleme dieser einen Welt lösen. Daher müssen wir darüber sprechen, wie wir gemeinsam diese Welt gestalten wollen? Wie wollen wir Frieden, Gerechtigkeit und Freiheit in der Welt fördern? Statt die Religion zum Gegenstand des Dialogs zu machen, wird die Religion zum Ausgangspunkt des Dialogs.
Ich sage nicht, dass wir in diesem Dialog nicht auch die harten Fragen stellen müssen. Ganz im Gegenteil. Wenn wir die ersten beide Schritte gegangen sind, zunächst versucht haben zu verstehen und unsere Vorurteile abzubauen und demütig zu unserem Teil der Schuld stehen, dann müssen wir alles das hinterfragen, das wir einfach nicht verstehen. Das sind u.a. folgende Punkte:

1) Woran liegt es, dass das Konzept des Djihad so oft missbraucht werden kann, wie z.B. in Palästina?
2) Wie haben wir es zu verstehen, wenn nach islamischer Rechtsauffassung die Welt in zwei Gebiete: zerfällt: das "Gebiet des Islam", in dem die Muslime die Vormacht besitzen, und das "Gebiet des Krieges", also die übrige Welt?
3) Wie stellt sich der Islam die Zukunft der Welt vor, wenn sie das erklärte Ziel haben, Allahs Herrschaft in der ganzen Welt aufzurichten, d.h. die ganze Welt in das "Gebiet des Islam" zu integrieren? Der Islam kennt keine Trennung von Kirche und Staat, Politik und Glauben. Heißt das z.B., dass die Sharia - das islamische Recht - dann in der ganzen Welt gelten soll?
4) Und was hieße das dann für Christen und Andersgläubige, die in der Sharia nur als Bürger zweiter Klasse gelten, die "Tribut zahlen sollen als Erniedrigte"? Dass es im Islam nur eine Toleranz der Herrschenden gegenüber den Unterworfenen gibt, nicht die Toleranz der gleichberechtigten Bürger?
5) Woran liegt es, dass es in Islamischen Staaten faktisch keine Religionsfreiheit gibt, auch wenn der Koran sagt: "Es gibt keinen Zwang in der Religion" (2,256) Trotz dieser Aussage haben die meisten der islamischen Staaten engste Begrenzungen oder gar Verbote für nichtislamische Religionen erlassen. Hinwendung eines Muslim zu einer anderen Religion wird sehr oft mit dem Tod geahndet - zumindest wird er sozial ausgestoßen. Christliche Mission unter Moslems ist z.B. in Marokko bei Androhung einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten bis 3 Jahren verboten.

4. Der christusgemäße Weg zum Frieden auf der Welt ist lieben, also: lieben Sie!
Was ich damit meine, möchte ich mit einer Zeichnung verdeutlichen. Das ist unsere Welt mit etwa 6 Milliarden Menschen. Und wenn sie wissen wollen, wie Gott zu dieser Welt steht ist die Bibel ganz deutlich: Gott hat eine große, die ganze Welt umschließende Liebe. "Also hat Gott die Welt geliebt", steht dort. Und er liebt sie mit einer leidenschaftlichen unbeschreiblichen Liebe. Wenn Sie Kinder haben kennen Sie das auch: gerade letzte Woche beobachtete ich meine drei Kinder wie sie im Badezimmer mit den Zahnbürsten alberten und es überfiel mich geradezu: Man, wie ich diese Kinder liebe! Und Gottes Liebe zu uns Menschen ist noch unbeschreiblich größer.
Und die Bibel sagt, wenn ein Mensch auf dieser Erde sein Herz für Gottes Liebe öffnet, verändert er sich. Wenn er sich für diesen Gott öffnet, der die Liebe ist, und umkehrt von seinen eigenen selbstbestimmten Wegen, dann geschieht etwas spannendes. Gott schenkt diesem Menschen ein neues Herz. Und wenn diese Person Jesus nachfolgt und geistlich wächst wird dieses kleine Herz größer und größer und größer und größer ... bis eines Tages Menschen von ihm sagen werden: Dieser Mensch liebt Gott von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit seiner ganzen Kraft und er liebt Menschen - ohne Ansehen der Person und über alle Gräben hinweg.
Nun, liebe Christen, dies ist das was für uns gelten soll. Das ist der Jesus Weg zum Frieden in der Welt. Es beginnt mit einem Menschen, der sein Herz für Gottes Liebe öffnet und sich von dieser Liebe verändern lässt. Bitten Sie Gott, dass er sie zu einer liebenden Person macht, Ihre Kapazität zu lieben erhöht. Und wenn das passiert, wird Ihre Familie davon profitieren, Ihre Firma, Ihre Nachbarn.
Und Sie, die sie mehr als Besucher hier sind, möchte ich einladen sich für diese Liebe Gottes zu öffnen. Sagen Sie Gott, dass Sie etwas von seiner Liebe für die Welt ganz persönlich spüren möchten. Es gibt nichts, was Ihr Leben radikaler zum Guten wandeln wird.

Für mich ist Jesus "der Weg, die Wahrheit und das Leben", und die Beziehung zu diesem Gott ist für mich so lebensstiftend, dass ich diese wunderschöne Erfahrung allen Menschen wünsche. Aber: Keine Religion hat die ganze Wahrheit, die ganze Wahrheit hat nur Gott allein. Nur Gott selbst ist die Wahrheit. Auch wir als Christen können nicht beanspruchen, ihn, den Unbegreiflichen, zu begreifen, ihn den Unerforschlichen, erfasst zu haben. Wir sind auf dem Weg zur Wahrheit und das zusammen mit Millionen anderer Menschen - auch Muslime. Am Ende werden nicht Christentum oder Islam stehen. Am Ende wird überhaupt keine Religion stehen. Am Ende wird er stehen, Gott, der alles in allem sein wird. (1. Kor. 15,28)

Danke, dass Sie mir zugehört haben.



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