Newsinternational Montag, 26.06.2017 |  Drucken

Versuchter Terroranschlag auf die Heilige Stätte des Islam

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) verurteilt den versuchten Terroranschlag auf die Heilige Stätte des Islam und wichtigsten Wallfahrtsort der Muslime, die Kaaba in Makkah, auf Schärfste

Während Millionen Muslime sich darauf vorbereiteten das Tarawih-Gebet (Ein gemeinschaftliches Gebet im Ramadan nach dem rituellen Nachtgebet.) in der Großen Moschee von Makkah zu beten, wollte der Täter sich dort, unweit der Kaaba, in die Luft sprengen und viele Menschen ermorden.

Die saudischen Sicherheitsbehörden konnten den Täter vorzeitig stellen. „Wir verurteilen diesen furchtbaren Terror auf das Schärfste. Wir danken Gott dafür, dass Schlimmeres verhindert werden konnte. Durch die vorzeitige Sprengung der Bomben, bei der der mörderische Attentäter ums Leben gekommen ist, haben Dutzende Menschen zum Teil schwerste Verletzungen davongetragen. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind jetzt bei den Verletzten und ihren Angehörigen.“, sagte der Vorsitzende Aiman Mazyek heute in Berlin. Er drückt zudem die Hoffnung aus, dass die saudischen Sicherheitskräfte die Hintermänner dieser hinterhältigen und schrecklichen Tat schnell identifizieren und finden.

„Einen eindeutigeren Beweis als diesen, gibt es kaum, dass die sich als Muslime bezeichnenden Mörder - und Terrorgruppen es in Wirklichkeit auf die Zerstörung des Islam selbst abgesehen haben. Doch das wird diesen areligiösen Nihilisten niemals gelingen. Sie sind die Feinde Gottes, der Muslime und der ganzen Menschheit.“, sagte Mazyek weiter. „Die Terroristen wollen zudem mit ihren Verbrechen die islamische Religionsgemeinschaft diskreditieren und weiter Hass und Zwietracht zwischen den Menschen säen.“, so der ZMD-Vorsitzende abschließend.

Ungeachtet dieser traurigen Geschehnisse am Ende des Fastenmonat Ramadan wünscht der Zentralrat der Muslime allen Muslimen ein frohes, vor allem friedliches und gesegnetes Fest im Kreise ihrer Angehörigen, Freunde und Gemeinschaften. (Siehe hierzu auch das Ramadan-Grußwort des ZMD-Vorsitzenden http://zentralrat.de/28847.php




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