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Mittwoch, 25.10.2017

Rohingya-Konferenz in Genf

EU-Kommissar für humanitäre Hilfe, Christos Stylianides: "Es war ein wichtiger Moment, um Solidarität mit den vielen geflohenen Menschen zu zeigen" - EU und Kuwait waren Gastegeber

Brüssel (KNA) Die EU war Ko-Gastgeber einer Konferenz zur Rohingya-Krise am Montag (23. Oktober) in Genf. Es sei ein wichtiger Moment, um Solidarität mit den vielen geflohenen Menschen zu zeigen, sagte der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe, Christos Stylianides, am Freitag.

Bei der Konferenz wurde Geld für die Betroffenen gesammelt. Ebenfalls Gastgeber ist der arabische Staat Kuwait. Weitere Partner der Konferenz sind das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR sowie die Internationale Organisation für Migration (IOM).

Die Außenminister der EU hatten sich Anfang der Woche für ein Ende der Gewalt in Myanmar ausgesprochen. Zudem fordert die EU uneingeschränkten Zugang für humanitäre Helfer und internationale Organisationen. Im Teilstaat Rakhine geht die Armee von Myanmar mit brutaler Härte gegen die Rohingya vor. In den vergangenen Wochen flohen mindestens 530.000 Angehörige der muslimischen Minderheit ins benachbarte Bangladesch.